Archiv für den Monat Juni 2016

Lebensumstellung ‚Veggie‘- mein Fazit nach 6 Monaten + Ankündigung Blogparade „Clean Eating“

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Für viele Menschen ist das Fleischessen etwas Selbstverständliches, etwas, worüber man sich kaum Gedanken macht. Wer aber einmal innehält und seine Ernährungsgewohnheiten hinterfragt, erkennt sehr bald, daß es keinen stichhaltigen Grund für den Konsum von Fleisch gibt, ja daß damit sogar viele Probleme und Nachteile verbunden sind.

Man unterscheidet zwischen vier Arten von Vegetariern:
(1) Veganer: lassen in ihrer Ernährung sämtliche tierischen Produkte (Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Honig usw.) weg und lehnen in ihrer Lebensweise jegliche tierischen Erzeugnisse (Leder usw.) ab.
(2) Lakto-Vegetarier: essen kein Fleisch, keinen Fisch und keine Eier, jedoch Milchprodukte.
(3) Ovo-Vegetarier: essen kein Fleisch, keinen Fisch und keine Milchprodukte, jedoch Eier.
(4) Ovo-Lakto-Vegetarier: essen kein Fleisch und keinen Fisch, jedoch Milchprodukte und Eier.

Während noch vor dreißig, vierzig Jahren der «Verzicht» auf Fleisch als etwas Exotisches oder sogar Anormales galt, nimmt die Anzahl der Vegetarier heute beständig zu, insbesondere unter den Jugendlichen. Früher waren es vor allem ethische und religiöse Gründe, die die Menschen bewegten, fleischlos zu leben, in jüngerer Zeit gewinnen auch die gesundheitlichen und ökologischen Gründe zunehmend an Bedeutung. Nach einer Berechnung des Vegetarierbundes Deutschlands (VEBU) werden in der Bundesrepublik im Durchschnitt jede Woche etwa 4000 Menschen zu Vegetariern. Um mit dieser Entwicklung mithalten zu können, bieten mittlerweile immer mehr nichtvegetarische Restaurants auch fleischlose Gerichte an, und die Anzahl der rein vegetarischen Restaurants nimmt konstant zu.

Jeder der mich kennt weiß das ich absolut noch nie der Fleischliebhaber war. Klar man hat immer Fleisch und Wurstwaren eingekauft und auch in Restaurants zu den Fleischvariationen gegriffen. Natürlich hatte man auch Lieblings Wurstsorten und Fleischsorten (in meinem Fall war es Ente) doch irgendwann schmeckte es mir einfach nicht mehr und so wurde es immer weniger bis wir uns entschieden es komplett aus unserem Leben zu streichen. Anfangs war die Umstellung doch etwas schwer, weil man plötzlich auf so vieles bei Produkten achten musste doch mit der Zeit wurde es immer einfacher und irgendwann ist es der normale Tagesablauf. Einige glaubten es uns am Anfang gar nicht und einige warteten nur darauf bis wir komplett Veggie werden. Einige lassen heute noch dumme Sprüche ab, doch die meisten akzeptieren es.

In den 6 Monaten habe ich sehr viel darüber gelernt was es eigentlich heißt ohne Fleisch und tierische Produkte zu leben. Was es heißt genussvoll vegetarisch zu kochen & was es heißt mehr zu experimentieren mit den Lebensmitteln. Heute nach 6 Monaten kann ich zurückblickend sagen das ich mich fitter den je fühle woran natürlich auch der Sport schuld ist den ich seit dem treibe das dann auch die Kilos purzeln ist ein netter Nebeneffekt.

Ein Kochbuch welches uns sehr geholfen hat gibt es hier.

Abschließend habe ich noch eine Ankündigung einer Blogparade zum Thema „Clean Eating“. Zusammen mit SvenjaKerstin & Liesl findet die Blogparade statt und zusammen werden wir 7 Tage Vegetarisch nach „Clean Eating“ leben.

Doch was ist Clean Eating eigentlich ? Clean Eating ist im Grunde sehr einfach umsetzbar, denn es geht „nur“ darum, möglichst natürliche, unverarbeitete Nahrung zu sich zu nehmen.

Du bist, was du isst! Das ist das simple Motto von Tosca Reno. Die Ernährungsberaterin ist die Pionierin des „Clean Eating“-Trends (eatcleandiet.com), hinter dem sich nicht etwa eine neue Diät-Wunderkur verbirgt, sondern eine Philosophie, die zu einem gesunden Lebensstil anleiten will.

Bis dahin, Saskia

 

Quellen:

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