Archiv der Kategorie: Kulturen

Blogparade ‚Potatoe Week‘ Tag 5

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Kaum zu glauben das wir nun schon fast am Ende der Woche angelangt sind und somit ins Wochenende starten. Ich für meinen Teil bin noch nicht im Kartoffelkoma und könnte glatt noch eine Woche dran hängen. Heute gibt es eines meiner absoluten Lieblingsgerichte spätestens seit unserem Istanbul Urlaub im März.

Gefüllte Kumpir

Kumpir vs. Ofenkartoffel: Was ist der Unterschied?

Ursprünglich stammt die Kartoffel-Spezialität vom Balkan, wo sie traditionell in heißen Kohlen gebacken und mit Joghurt und Butter serviert wurden. Dann haben die Kumpir in der Türkei ein wahres „Geschmacks-Tuning“ erhalten und wurden zu echten Schlemmerknollen perfektioniert.

Mit 400 bis 450 Gramm sind traditionelle Kumpir wahre Kolosse – aber Kolosse voller Geschmack.Traditionell werden die rohen Kartoffeln mit einer Gabel rundherum eingestochen, in Alufolie eingewickelt und in einem speziellen, dreistöckigen Ofen gebacken. In der unteren Etage werden sie heiß gegart, in den beiden oberen Stockwerken können sie nachziehen und warmgehalten werden. Eine Besonderheit bei der Zubereitung von Kumpir ist der Umgang mit dem Kartoffelinneren: Die Kartoffel wird längs aufgeschnitten, das Innere mit einer Gabel etwas ausgekratzt, aufgelockert und mit Butter und meist mit geriebenem Käse vermengt. Dieser cremige Kartoffelbrei ist die Grundlage guter Kumpir.

Zutaten für meine Variation:

  • 4 große Kartoffeln
  • Salz; Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Dose Mais und/oder Kidneybohnen
  • 1 – 2 Tomaten (kleingeschnitten)
  • Rotkrautsalat (optional) stattdessen gehen auch alle anderen Salate je nach Geschmack
  • 1 Becher Creme Fraiche (150g) oder Sojajoghurt
  • Schnittlauch
  • frisch geriebenen Gouda oder Mozzarella (die Vegane Alternative wären Hefeflocken)
  • 1 Auflaufform in die alle Kartoffeln rein passen

Zubereitung:

  • 2 El Olivenöl und Salz in einer Schüssel mit einander vermengen
  • alle Kartoffeln gründlich waschen, mit einer Gabel rundherum einpicksen und mit der Öl/Salz Mischung einpinseln
  • die Kartoffeln nun bei höchster Temperatur mindestens 40 Minuten im Ofen garen (ab und an wenden) : je nach Ofen kann es länger dauern oder schneller gehen
  • nun die Kartoffeln auf einem Teller oder in einer Mini Auflaufform in der Mitte aufschneiden, vom innereren etwas aushöhlen und dieses mit dem Käse oder den Hefeflocken vermengen
  • jetzt könnt ihr ansich reinfüllen was auch immer ihr wollt doch bei mir kamen nun ein wenig Mais, ein paar klein geschnittene Tomaten und etwas vom Rotkrautsalat hinein
  • nun zum ‚Dressing: hierfür habe ich 150g Creme Fraiche mit Salz, Pfeffer und dem Schnittlauch vermengt und mit einem kleinen Löffel drüber gegeben
  • alternativ könntet ihr auch eine Chili – oder Currysoße drüber gießen je nach Geschmack oder euch ein ‚Dressing‘ aus Rapsöl, Senf und Gewürzen machen

Wenn ihr nun Neugierig geworden seit könnt ihr auf noch weitere tolle Kumpir Rezepte finden auf Springlane.

Ihr fragt euch nun was es heute bei Svenja und Romy gab ? Dann schaut selbst nach. Und nun wünsche ich euch wie immer viel Spaß beim nachmachen. ❤

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Reisebericht ‚Istanbul‘

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Reisebericht ‚Istanbul‘

Heute gibt es seit langem mal wieder einen Reisebericht von unserer Reise aus Istanbul. Wir waren vom 07.03. – 17.03.2016 in Istanbul in der Türkei. Viele hatten uns abgeraten unseren sehr lange geplanten Urlaub anzutreten aufgrund der Selbstmordanschläge am 01.01.2015 & am 12.01.2016 doch wären wir nicht geflogen hätten wir es definitiv bereut. Istanbul ist so eine wunderschöne, unglaubliche, lebensfrohe, bunte Stadt voller verschiedener Kulturen und Landsleuten. Ich habe mich vorher schon viel mit Istanbul beschäftigt. Habe mir viele Bilder angeschaut, Dokus gesehen und viel gelesen. Aber nichts davon schenkt dir den Moment, bei dem du das erste Mal eine Straße in der Stadt entlang fährst und du sofort sprachlos bist.

Weg vom Flughafen und rein ins Abenteuer

Geflogen sind wir am 07.03. von Düsseldorf aus mit der Airline „Onur Air“. Wir kamen uns am Check – In schon vor wie auf einem Türkischen Basar was im Flugzeug so weiter ging. Schließlich waren wir gegen 21 Uhr auf türkischem Boden am ‚Atatürk‘ Flughafen in Istanbul wo auch schon ein Mann unseres Reiseveranstalters auf uns wartete und uns zusammen mit ein paar anderen deutschen Urlaubern ins Hotel fuhr. Eigentlich waren wir als wir gegen 22 Uhr im Hotel ankamen tot müde doch trotzdem zog es uns direkt raus in das Türkische Leben und schließlich waren wir noch was essen in einem kleinen Restaurant. Da fiel mir schon auf wie  herzlich die Menschen dort doch waren.

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Istanbul, früher Konstantinopel, ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Mit rund 14,65 Millionen Einwohnern nahm sie 2014 den 23. Platz unter den größten Metropolregionen der Welt ein. Mit jährlich mehr als 11 Millionen Touristen aus dem Ausland zählt Istanbul überdies zu den zehn meistbesuchten Städten der Welt.
Die Stadt liegt am Nordufer des Marmarameeres auf beiden Seiten des Bosporus, also sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien. Aufgrund ihrer weltweit einzigartigen Transitlage zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeresgebieten, dem Schwarzen und dem Mittelmeer, verzeichnet sie einen bedeutenden Schiffsverkehr und verfügt über zwei große Flughäfen sowie zwei zentrale Kopf- und zahlreiche Fernbusbahnhöfe. Istanbul ist daher einer der wichtigsten Knotenpunkte für Verkehr und Logistik auf internationaler wie nationaler Ebene.
Im Jahr 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion gegründet, kann die Stadt auf eine 2600-jährige Geschichte zurückblicken. Fast 1600 Jahre lang diente sie nacheinander dem Römischen, dem Byzantinischen und dem Osmanischen Reich als Hauptstadt. Als Sitz des ökumenischen Patriarchen und – bis 1924 – des osmanischen Kalifats war Istanbul zudem jahrhundertelang ein bedeutendes Zentrum des orthodoxen Christentums und des sunnitischen Islams.
Das Stadtbild ist von Bauten der griechisch-römischen Antike, des mittelalterlichen Byzanz sowie der neuzeitlichen und modernen Türkei geprägt. Paläste gehören ebenso dazu wie zahlreiche Moscheen, Cemevleri, Kirchen und Synagogen. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit wurde die historische Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 2010 war Istanbul Kulturhauptstadt Europas.

Unser Hotel

Unser Hotel befand sich direkt in der Innenstadt am berühmten „Beyazit Grand Bazar“ und hieß „Akgün Otel Old Town Beyazit“ welches wir euch allerdings nicht empfehlen da leider nix an ihm gut war außer eben einzig und allein die Top Lage. Direkt gegenüber vom Hotel befindet sich eine Straßenbahnstation „Laleli Universität“ denn die berühmte Universität ist auch direkt gegenüber vom Hotel.

Hier sind nun mal einige Bilder von unserer Reise

Besichtigt haben wir sehr viel aber in 10 Tagen sieht und erlebt man auch so einiges.

Ayasofia 

 

Sulthanahmet

 

Neue Moschee (1637)

 

Basilica Cistern

 

Topkaki Palast

 

Galata Tower

 

Bosporus – Marmarayfahrt

 

Wie ihr selber sehen könnt es gibt sehr viel in Istanbul zu sehen. Obwohl wir 10 Tage da waren haben wir auch noch lange nicht alles gesehen wie z.B.:  die Prinzeninseln oder eine Fahrt Nachts über dem Bosporus. Nichts desto Trotz war es eine phantastische Zeit und ich durfte einen tollen Geburtstag in einer der tollsten Städte der Welt erleben.

Wart ihr auch schon einmal in Istanbul ? Oder habt ihr vielleicht einmal vor nach Istanbul zu fliegen ? Kennt ihr noch absolute Geheimtipps ?